Kanzleien in Deutschland 2012

Das Anliegen dieses Handbuches ist die kritische Darstellung der führenden deutschen Wirtschaftsrechtskanzleien. Die Recherche wurde von einer unabhängigen, mit Volljuristen besetzten Redaktion erstellt.

Demnach zeigt sich die insgesamt "gute Aufstellung der Kanzlei" in der Ernennung von fünf neuen Partnern im Jahr 2011, darunter die "externen Schwergewichte" Dr. Wolfram Pätzold, Dr. Jan Wildberger und Dr. Pia Dorfmueller.

P+P gehört danach zu den "führenden deutschen Adressen" für M&A-Deals im mittleren Bereich, sowie im Investitionsgeschäft zu den "stärksten Vertretern der Zunft". In Deutschland gibt es "nur wenige Kanzleien, die ...das Niveau von P+P erreichen" dank Prof. Dr. Reinhard Pöllath, der quasi den Bereich Private Equity in Deutschland erfunden hat. Sein Mitstreiter Dr. Andreas Rodin begleitete von Anfang an die steuerliche Seite, weshalb die Kanzlei auch auf diesem Gebiet als "sehr leistungsstark" gilt.

Auch in der Fondstrukturierung zählt die Kanzlei zu den "führenden Adressen, über 300 Fonds vertrauen auf die Expertise der Kanzlei", für die beispielhaft Dr. Rodin und Uwe Bärenz genannt werden. "Das Dienstleistungsspektrum erstreckt sich von der klassischen Investorenberatung über Gesellschaftsgründungen und aufsichtsrechtlichen Begleitung bis zur Entwicklung komplexer Managementvergütungen". Im Markt bekannte Experten sind insbesondere Dr. Matthias Bruse, Amos Veith und Patricia Volhard. Auch Dr. Andreas Junius ist für seinen guten Kontakte bei der Beratung von Scharia-Investoren bekannt.
Im M&A/Venture Capital-Bereich "vertrauen Mandanten gerade in unsicheren Zeiten auf die Expertise der Kanzlei", die auf kleine überschaubare Teams setzt. Darüber hinaus hat sich P+P besondere Kompetenz im Restrukturierungsbereich angeeignet mit Dr. Matthias Bruse, der auch in diesem Bereich als "stark" empfunden wird. P+P kann "hohe Sachkenntnisse" auch im Corporate Bereich vorweisen, insbesondere repräsentiert durch die P+P-Partnerinnen Dr. Andrea von Drygalski und Patricia Volhard. Bei der Beratung von Management-Beteiligung kann Dr. Benedikt Hohaus punkten, daneben "bestechen auch Philipp von Braunschweig sowie Otto Haberstock durch ihre Expertise rund um Joint Ventures und Unternehmenskäufe bzw. -verkäufe". Als "äußerst positiv" wird die Gewinnung von Dr. Jan Wildberger wahrgenommen, der die "beratungstechnische Brücke zwischen M&A und Private Equity schlägt" und damit die Kanzlei "entscheidend verstärkt."

Auch im Venture-Capital-Bereich gilt P+P als äußerst aktiv mit Dr. Michael Inhester und dem Jungpartner Christian Tönies, der durch seine Begabung im Transaktions- und Private-Equity-Geschäft im Markt positiv auffällt.

Ebenso hat sich die Gesellschaftsrechtspraxis um Dr. Wolfgang Grobecker "beachtlich entwickelt", u.a. mit Counsel Dr. Eva Nase, die "mittelfristig auch die Federführung bei entsprechenden Deals übernehmen könnte". Dr. Grobecker gilt als "Glücksfall" für P+P, der seine Kollegen unterstützt und sich optimal in die Partnerschaft integriert hat.

Die Steuerrechtspraxis ist bei P+P mit vielen Überschneidungen zu den übrigen Rechtsgebieten traditionell stark verankert. Das Team wird insbesondere bei Transaktionen, Restrukturierungs- und Fondsstrukturierungsfragen auch von Mandaten beauftragt, die grundsätzlich in diesen Bereichen andere Kanzleien mandatieren. Namentlich erwähnt werden Dr. Thomas Töben, Michael Best, Prof. Dr. Dieter Birk und Dr. Pia Dorfmueller, die in internationalen Steuerfragen als "äußerst versiert" gilt. Auch Alexander Pupeter überzeugt im Markt, da er als Rechtsanwalt und Steuerberater beide Bereiche "optimal miteinander verbinden kann".

Der Münchner Partner Dr. Stephan Viskorf kann seine steuerrechtliche Kompetenz insbesondere im Bereich Private Clients einbringen, ein weiterer Schwerpunkt der Sozietät, in der sie einen "hervorragenden Ruf" hat. Namenspartner Prof. Dr. Reinhard Pöllath genießt "höchstes Renommee" und im Stiftungsrecht ist Dr. Christoph Philipp als kompetenter Anwalt im Markt bekannt.
Im Immobilienrecht ist P+P insbesondere in Berlin gut vernetzt und besitzt eine "ingesamt gute Visibilität im Markt". Mit der Gewinnung von Dr. Wolfram Pätzold hat die Sozietät in München einen "echten Coup" hingelegt, Dr. Pätzold bietet darüber hinaus einen "echten Mehrwert" für seine Berliner Kollegen.