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Der für die Insolvenzpraxis enorm wichtige Sanierungserlass ist ohne gesetzliche Grundlage. So sieht es der Große Senat des BFH in dem letzte Woche veröffentlichten Beschluss vom 28. November 2016.

Insolvenzverwalter warnen vor dramatischen Folgen: Statt der Sanierung von Unternehmen drohe nun deren Zerschlagung. Schnellstmögliche gesetzliche Regelungen werden eingefordert. Ansonsten, so die Befürchtung, stehen gerade die Sanierungen größerer Handelsunternehmen in Frage.

Die Verunsicherung in der Praxis ist extrem groß: Kann auf bereits erteilte verbindliche Auskünfte weiterhin vertraut werden? Werden künftig Auskünfte noch erteilt? Unter den gleichen Voraussetzungen wie zuvor oder anderen? Welchen? Wird der Gesetzgeber reagieren, wie und wann? Steht einer gesetzlichen Regelung das EU-Beihilferecht entgegen?

Über diese und andere Fragen haben wir am 01. März 2017 in Frankfurt mit den folgenden Teilnehmern diskutiert:.

Podiumsteilnehmer:

  • MR Dr. Thomas Eisgruber (Bayerisches Staatsministerium der Finanzen)
  • RA Dr. Jörg Bornheimer (GÖRG, Köln) - vorläufiger Insolvenzverwalter „Butlers"
  • Prof. Dr. Marc Desens (Universität Leipzig)
  • Prof. Dr. Marcel Krumm (Universität Münster, Richter am FG Münster)
  • RA/StB Dr. Hardy Fischer (P+P Pöllath + Partners, Berlin)

Podiumsleitung: Dr. Thomas Töben (P+P Pöllath + Partners, Berlin)

In Kürze finden Sie hier die Unterlagen zur Veranstaltung zum Download.