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Start-up Unternehmen: Finanzierung und Besteuerung

101. Berliner Steuergespräch

Das Jahr 2025 verzeichnete einen neuen Höchststand von 3.568 Start-Up Gründungen und damit einen Anstieg von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz und Deep Tech ist weiterhin ein Gründungsboom zu erwarten. Start-ups konnten im ersten Quartal 2026 1,7 Milliarden Euro Risikokapital einsammeln, hierbei dominierte insbesondere ausländisches Kapital, allein 34 Prozent stammte aus den USA.

Der Blick auf das „28. Regime“ des Europäischen Parlaments lässt auf Erleichterungen für grenzüberschreitende Vorhaben hoffen. National prägt neue Rechtsprechung die Risikofinanzierung: Das FG Münster äußerte sich am 17. Februar 2026 zur Escape-Klausel bei unbesicherten Wandeldarlehen und verwies darauf, die Anforderungen an den Nachweis nicht zu streng auszulegen. Lohnsteuerlichen Aspekte beim Erwerb von Mitarbeiterbeteiligungen wurden etwa vom BFH mit Urteil vom 14. Dezember 2023 behandelt. Noch ungenutztes Potential liegt im Zusammenspiel von Gemeinnützigkeitsrecht und Start-Ups, da bisher die Beteiligung von gemeinnützigen Organisationen an Start-Ups ein Verlustrisiko birgt und damit die Gemeinnützigkeit gefährden kann.

Datum
28.09.2026
Uhrzeit: 17:30-19:30
Ort
ESMT European School of Management and Technology
Schloßplatz 1
10178 Berlin
Veranstalter
Berliner Steuergespräche e.V.
Organisation
Ansprechpartner
Dr. Andreas Richter, LL.M.
Partner
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