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Die Einstandspflicht nach § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB in Krisenzeiten
Die Einstandspflicht nach § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB zur Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Aufstellung, Prüfung und Offenlegung von Bilanzen von Kapitalgesellschaften gewinnt in wirtschaftlich angespannten Zeiten zunehmend an Bedeutung und birgt erhebliche Haftungsrisiken für Konzernmütter. Der Beitrag analysiert die zentralen Umsetzungsinstrumente – Verlustübernahme, Patronatserklärung und Cash-Pool – und zeigt deren unterschiedliche Wirkungen insbesondere im Insolvenzfall auf. Zugleich gibt er konkrete Handlungsempfehlungen zur rechtssicheren Ausgestaltung, um Haftungsrisiken zu minimieren und Krisensituationen frühzeitig abzufedern.
in: DER BETRIEB, Heft 25/2026, 15. Juni 2026, 1523-1527